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Risikoanalyse Brandschutz |
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Bei einer so genannten "Risikoanalyse" bezüglich des Brandschutzes werden die vorhandenen und etwaigen Schwachstellen des bestehenden Gebäudes untersucht und herausgearbeitet. Hierzu gehören beispielsweise:
- Gefährdung von Flucht- und Rettungswegen unter Berücksichtigung der Nutzungsdichte (Anzahl der Personen) im Brandfall.
- Das Brandentstehungsrisiko durch das Vorhandensein großer Mengen brennbarer Materialien, Baustoffe oder besonderer Zünd- oder Gefahrenquellen.
- Erhöhtes Risiko der Ausbreitung von Feuer und Rauch in unübersichtlichen Gebäuden bzw. fehlender Brandabschnitt- bzw. Rauchabschnittstrennung.
- Bei besonders schützenswertem Inventar - z.B. Museen, denkmalgeschützte Gebäude, etc. - Schäden durch Feuer, Rauch oder Löschwasser.
Nach der Bewertung der bestehenden Bausubstanz erfolgt anhand eines Kriterienkataloges die Abfrage aller wesentlicher Aspekte des vorbeugenden baulichen Brandschutzes. Die Gegenüberstellung das Soll-Zustandes mit dem Ist-Zustand erlaubt die Beurteilung ob:
- bauliche Brandschutzmaßnahmen notwendig sind bzw. andere anlagentechnische Brandschutzmaßnahmen ergänzt werden müssen
- oder ob die vorgefundene brandschutztechnische Leistungsfähigkeit ausreichend ist
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